PM-Rat

Kritik und Fragen zum Konzept der Schul-IT: kein großer Wurf

Heute wurde im Ausschuss für Schule und Weiterbildung das „Konzept zu einer ganzheitlichen technischen Schul-IT an Kölner Schulen“ (1) vorgestellt. Insgesamt begrüßen wir sehr, dass die Verwaltung ein solches IT-Konzept in Angriff genommen hat. Aus unserer Sicht ist das vorgelegte Konzept aber zunächst einmal kein großer Wurf. Folgende Fragen und Kritikpunkte ergeben sich:

Durch das „Bring Your Own Device (BYOD)„-Konzept werden Kinder und Jugendliche aus einkommensschwachen Familien ohne eigene Geräte oder privaten Breitbandzugang gegenüber anderen benachteiligt sind, da Online-Medien verpflichtender Bestandteil des Unterrichts werden.

Es findet sich kaum ein Wort zum Datenschutz und zum Gebot der Datensparsamkeit

– Warum werden plattformbezogene Software und Lehrmaterialen von Apple im Konzept bevorzugt?

– Wieso werden Produkte von Microsoft und Apple gegenüber freien und kostengünstigen OpenSource Produkten bevorzugt, obwohl diese in vielen anderen Kommunen genutzt werden?

Dazu hat die Gruppe der Piraten im Rat folgende Anfrage erarbeitet: Piratenanfrage zum Konzept der Schul IT

(1) Das Konzept der Stadt zur technischen Schul-IT

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