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Kölner PIRATEN fragen nach: Open Source vs. Microsoft in der Stadtverwaltung

Ende 2013 wurde in München das Projekt LiMux abgeschlossen, in dessen Verlauf 15.000 PC-Arbeitsplätze auf ein Open-Source-System umgestellt wurden. Der Münchner Rat verkündet stolz, dass dadurch mehr als 11 Millionen Euro im Vergleich zu einer Installation von Microsoft-Produkten eingespart wurden. [1] Auch die Grünen in Hamburg wollen die dortige Stadtverwaltung von Microsoft-Produkten unabhängig machen. [2] Die Kölner jedoch zeigen sich bislang ablehnend gegenüber den lizenzfreien Open-Source-Produkten. Zeit für die RatsPIRATEN, einmal genauer nachzufragen!

Heute in der zuständigen Ausschussitzung am 03.11. wollten es die Piraten wissen:

– Welche Verträge zur Lizenzierung von Microsoft-Produkten bestehen aktuell?
– Wie hoch waren die Ausgaben für Standard-Software-Lizenzen und deren Folgekosten bislang?

– Welche Möglichkeiten sieht die Verwaltung, ähnlich wie andere Städte verstärkt auf kostengünstigere freie Software für Arbeitsplatzrechner zu setzen?

Und noch einiges mehr … [3]

Auf die schriftlichen Antworten darf man gespannt sein, denn neben erheblicher Kostenersparnis bieten Open-Source-Produkte auch eine wesentlich größere Sicherheit. Und die Löchrigkeit der kommunalen Netze wurde durch den Online-Einbruch bei Netcologne erst kürzlich dramatisch demonstriert.

 

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