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Grundeinkommen – Nicht warten sondern starten!

Vortrag von Dirk Schumacher über das Netzwerk BGE-Kreis

Kaum eine Idee bewegt die Menschen in den letzten Jahren so sehr wie das Bedingungslose Grundeinkommen (BGE). Das lässt sich leicht an der Vielzahl von Modellen ablesen, die mittlerweile die Diskussionen durchfluten. Je nach Modell und Finanzierungsansatz gibt es unterschiedliche Begriffe für im Prinzip Vergleichbares: „Gesellschaftsdividende“, „negative Einkommensteuer“, „ausgezahlter Mehrwertsteuerfreibetrag“, „Teilhabeabgabe“ sind nur einige davon.

Das „Netzwerk Grundeinkommen“ definiert die Idee Grundeinkommen ausführlich auf Ihrer Webseite: www.grundeinkommen.de/die-idee. Überall wird diskutiert, theoretisiert – wie soll das gehen? Arbeitet dann noch einer? Was ist mit den Schmarotzern? Aber wie geht es denn nun wirklich?? Wie wäre endlich mal Praxis statt Theorie?!?
Sie nennen sich „Kohlenpott“, „Soziale Plastik Münster“, „Soest+so“, „KölnSüd“ – einige der aktuell bereits experimentierenden BGE-Kreise (www.bge-kreise.de), in denen ausprobiert wird, wie Geldströme so gelenkt werden oder auch ins Fließen kommen können, dass sie wieder dem Menschen dienen (und nicht umgekehrt). So probieren Menschen einfach mal was aus – schaffen ein Erfahrungsfeld. Konkretes Tun, um zu erleben und zu erfahren, wie sich ein selbstfinanziertes Grundeinkommen anfühlt. Auch die verschiedenen Modelle können ausprobiert werden – um herauszufinden, welches sich am ehesten eignet. Als Basis dienen dabei die Tauschringidee, verbunden mit einer zinsfreien Komplementärwährung und einem frei konfigurierbaren Abgabensystem.

Was die Teilnehmenden für die Komplementärwährung erhalten können, hängt davon ab, was die Teilnehmenden sich gegenseitig anbieten. Der Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Die Möglichkeit von Außenhandel mit Teilnehmenden anderer BGE-Kreise, ein Umzug von einem BGE-Kreis in den anderen und eine transparente ‚Außenhandelsbilanz‘ der BGE-Kreise untereinander komplettieren das Feld. Ein Volkswirtschaftstudium braucht dafür keiner. Aber ein Gespür, eine Ahnung für das, was Volkswirtschaft bedeuten kann, erfahren und erleben die Teilnehmenden unmittelbar. Seit Januar 2014 gibt es darüber hinaus einen neuen BGE-Kreis Köln-Ehrenfeld, über den wir informieren und zum Mitmachen einladen.

Dirk Schumacher, der Entwickler dieser BGE-Kreise, kommt am 24. März 2014 um 19 Uhr und stellt die BGE-Kreise (www.bge-kreise.de) vor. Der Eintritt ist frei. (Spenden zur Deckung der Unkosten sind willkommen)

Datum: Montag, 24.03.14

Uhrzeit:19.00h

Dauer: ca. 2 Stunden Vortrag mit Diskussion

Veranstaltungsort: Herbrand’s, Herbrandsstr. 21, 50825 Köln, www.herbrands.de

3 Kommentare zu “Grundeinkommen – Nicht warten sondern starten!

  1. »Dirk Schumacher, der Entwickler dieser BGE-Kreise, kommt am 24. März 2013 um 19 Uhr und stellt die BGE-Kreise (www.bge-kreise.de) vor. Der Eintritt ist frei. (Spenden zur Deckung der Unkosten sind willkommen)«

    Das sollte noch in »24. März 2014« geändert werden!

  2. auch nicht zu vergessen!:
    http://bge-koeln.de/

    und natürlich:
    http://bge-kreise.de/

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