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Piratenpartei wünscht Henriette Reker und allen Verletzten des rassistisch motivierten Messer-Attentats eine schnelle Genesung

Die Piraten in Köln sind tief erschüttert über die Attacke auf Henriette Reker und ihr Team. Es bestürzt uns zutiefst, dass hier in Köln eine engagierte Politikerin Opfer einer solch unfassbaren Tat geworden ist. Wir wünschen allen Verletzten eine rasche Genesung und viel Kraft, damit sie diesen Vorfall schnell verarbeiten.

In der Zwischenzeit wird offensichtlich, dass es sich bei der Tat um einen Fall von Hasskriminalität handelt. Wir verurteilen Rassismus und alle anderen Formen von Menschenfeindlichkeit. Die Panikmache der etablieren Politik in den letzten Wochen ist Wasser auf die Mühlen aller Rechten. Die Politik steht hier in der Verantwortung und muss der menschenverachtenden Hetze entschlossen entgegentreten: Es darf keinerlei Verständnis mehr für so genannte Asylkritiker gezeigt werden.

Deutschland hat in den 90er Jahren jährlich 400.000 Menschen Zuflucht geboten. Wir Piraten haben keine Zweifel, dass es für ein reiches Land mach- und schaffbar ist, auch die doppelte Zahl an Schutzsuchenden zu versorgen. Es ist jetzt höchste Zeit, dass der Bund, das Land und die Kommunen endlich gemeinsam an einer nachhaltigen, humanen und dem Asylrecht entsprechenden Flüchtlingsaufnahme arbeiten.

Und bitte gehen Sie zur Wahl!

2 Kommentare zu “Piratenpartei wünscht Henriette Reker und allen Verletzten des rassistisch motivierten Messer-Attentats eine schnelle Genesung

  1. Franz Knabe

    Mit diesem Statement stellt Ihr Euch klar gegen die Masse der Bevölkerung:
    s. Link: http://www.presseportal.de/pm/13399/3131029
    Somit kann man einen direkten Zusammmenhang zwischen Eurer politischen Aufstellung und Euren Umfragewerten konstatieren.

    • Bis in den 90er Jahren konnte Deutschland über 400.000 Flüchtling pro Jahr aufnehmen! Der deutschen Wirtschaft ging es in der Zeit sehr gut! Erst als die Zuwanderung massiv reduziert und anschließend die Sozialgesetze extrem verändert wurden, ging es den Menschen schlechter. Die Angst vor dem sozialen Absturz und Existenzängste waren die Folge dieser Änderungen der Sozialgesetze. Die Menschen fühlen sich ausgenutzt und im Stich gelassen.
      Die Problematik ist aber nicht diese Welle von Menschen, die bei uns Zuflucht suchen, sonder das lange existierende Wissen, dass es passieren würde und Politiker und Lobbyisten, die sich seit vielen Jahren konträr zu diesem Wissen verhalten haben und damit Deutschland und ganz Europa in diese Krise führten. In der alten BRD wurde politische Bildung betrieben. Seit der Wiedervereinigung hat das stark nachgelassen.
      Das Allgemeinwissen ist nicht mehr ansatzweise, wie es mal war!
      Aber nur weil viele Menschen die Zusammenhänge leider nicht mehr verstehen, weil sie auch die Informationen nicht mehr zusammen bekommen, bedeutet das nicht das man Ihnen das erzählen sollte, was sie hören wollen, damit sie einen wählen.

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